SV Eglofs e.V.
Newsletter des SV Eglofs e.V.
Eglofs, den 16.07.2024

Vorwort des Vorstandsvorsitzenden (VV)

Liebe Mitglieder,

ich hoffe, dass ihr alle einen guten Start ins neue Jahr hattet und eure Begeisterung für den organisierten Vereinssport noch nicht verloren habt.

Auch wenn wir in absehbarer Zeit, d.h. in den nächsten Wochen, nicht zu unserem Sportleben im Verein zurückkehren können, gibt es doch realistische Hoffnungen, ab dem Frühjahr wieder eingeschränkt und vielleicht ab dem Sommer wieder weitgehen uneingeschränkt Sport im Vereinsrahmen treiben zu können. Dies setzt allerdings voraus, dass eine große Zahl von Impfungen zu  einer Herdenimmunität geführt haben wird und die Impfungen auch nachhaltig sind. Aber es deutet viel darauf hin, dass seitens der Wissenschaft, der Pharmaindustrie und hoffentlich auch der Politik alles getan wurde und wird, dass das Virus besiegt werden kann.

Wie schon bisher wird es letztlich aber weiterhin an uns allen liegen, ob wir aus der Krise herauskommen werden. Impfgegner und Corona-Leugner können auch weiterhin den Sieg über das Virus verhindern. Wollen wir hoffen, dass die Vernunft letztlich die Oberhand gewinnen wird, dann werden wir auch das Virus in den Griff bekommen und nicht umgekehrt!

Die gute Vorsorgearbeit vor allem auch im finanziellen Bereich konnte sicherstellen, dass der Verein zu keinem Zeitpunkt während der Krise in finanzielle Nöte geriet. Wir mussten deshalb auch keine staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen und stehen beim Neustart unseres vereinsmäßigen Sportbetriebs auch finanziell gut da. Ich danke in diesem Zusammenhang nochmals allen Mitgliedern, die dem Verein auch in der Phase, in der der Verein keinen organisierten Sport anbieten konnte, die Treue gehalten haben. „Wahre Freunde erkennt man in der Not“, wie ein bekannter Spruch lautet, der sich erfreulicherweise auch im Verein bestätigt hat.

Liebe Mitglieder, auch wenn viele Leute das Jahr 2020 als Katastrophenjahr betrachten und es so schnell wie möglich vergessen und hinter sich bringen möchten, so war es doch auch ein Jahr der außergewöhnlichen Erfahrungen und Erkenntnisse auf vielen Gebieten, besonders auch im sozialen und gesellschaftlichen Bereich. Ich hoffe, dass wir alle aus diesen Erkenntnissen und Erfahrungen lernen und in der Zukunft daraus gemeinsam profitieren werden. 

Inhaltsverzeichnis

  • Vorwort des Vorstandsvorsitzenden
  • Jahressteuergesetz 2020 – Änderungen für Vereine
  • Ausblick auf das neue Jahr
 

Jahressteuergesetz 2020 – Änderungen für Vereine ab 01.01.2021 (VV)

Das Jahressteuergesetz 2020 wird auch für unseren Verein und hier vor allem den ehrenamtlich Tätigen durchaus spürbare Vorteile bringen. Hier im Einzelnen die ab dem kommenden Jahr geltenden Änderungen: 

  1. 1.    Erhöhung der Übungsleiterpauschale von derzeit 2.400 auf 3.000 Euro im Jahr 

Diese Regelung hat auch Auswirkungen auf die Rückspenden der Aufwandsentschädigungen. Bescheinigungen werden somit ab dem Kalenderjahr 2021 über einen Betrag von bis zu 3.000 Euro ausgestellt. 

  1. 2.    Erhöhung der Ehrenamtspauschale von derzeit 720 auf 840 Euro im Jahr 

Die Finanzordnung wird dieser Änderung entsprechend angepasst, so dass alle ehrenamtlich Tätigen künftig den höheren Betrag erhalten bzw. eine Bescheinigung über die Rückspende in Höhe von 840 Euro erhalten können.

  1. 3.    Anhebung der Freigrenze für die Einnahmen aus einer wirtschaftlichen Betätigung von derzeit 35.000 auf künftig 45.000 Euro im Jahr 

Diese Änderung ist vor allem für unsere Kassiere bzw. den Vorstand Finanz- und Rechnungswesen des Vereins von Interesse und sollte uns künftig mehr Steuereinsparungen für den Bereich des voll steuerpflichtigen Wirtschaftsbetriebs bringen. 

  1. 4.    Vereinfachter Zuwendungsnachweis bis 300 Euro 

Für Spenden bis zu 300 Euro genügt ein einfacher Beleg oder Kontoauszug zum Nachweis der Zuwendung, d.h. eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt durch den Verein ist bis zu diesem Betrag nicht erforderlich (bisherige Grenze: 200 Euro).

 

Ausblick auf das neue Jahr 2021 (VV)

 

Der komplette Vereinssport ruht. Wann ein eingeschränkter Sportbetrieb wieder möglich ist, hängt von den Infektionszahlen ab. 

 

 

 

Ein wirklich guter Ausblick ist derzeit noch nicht möglich, aber einige Eckpunkte für das Wiederaufleben unserer sportlichen und gesellschaftlichen Aktivitäten sollen doch schon mal skizziert werden. Eine reelle Planung kann voraussichtlich frühesten in ca. 2 -3 Monaten erfolgen. Aller Voraussicht nach wird in ein bis zwei Monaten wieder ein eingeschränkter Sportbetrieb möglich sein, abhängig davon, ob die Infektionszahlen signifikant sinken werden. Dann wollen wir mit den bereits etablierten und leicht angepassten Vereinsregeln zur Minimierung einer Infektion wieder den Betrieb aufnehmen. Von einem weitgehend uneingeschränkten Betrieb ist sicherlich nicht vor dem Sommer oder vielleicht auch Herbst auszugehen, wenn ein erheblicher Teil der Bevölkerung des Landes geimpft und gegen Corona immun ist.

Die überfällige Mitgliederversammlung wird erst dann terminiert, wenn auch sichergestellt werden kann, dass zumindest eine repräsentative Anzahl an Mitgliedern teilnehmen darf. Voraussichtlich wird dies ebenfalls erst im Sommer oder Herbst der Fall sein.

Die anderen Gremien des Vereins, also Sportrat und Vorstand haben die Arbeit nie eingestellt, sondern bestenfalls heruntergefahren. So können die Vereinsmitglieder davon ausgehen, dass die auch während der Lock-down-Phasen erforderliche administrative Arbeit erledigt wurde und wird. Dazu bedienen sich die Gremien der Möglichkeit, ihre Arbeit online abzuwickeln.

Als großes Bauprojekt für das kommende Jahr steht die Umrüstung der Flutlichter für beide Sportplätze an. Die Planungsmaßnahmen dazu sind bereits seit mehreren Monaten im Gange. Ziel ist es, wesentliche Verbesserungen in Sachen Umweltschutz, Energieeinsparung und Verbesserung des Ausleuchtungsprofils beider Sportplätze zu erreichen. Mit diesen Maßnahmen sollten wir dann auch in die Lage versetzt werden, Flutlichtbetrieb auf beiden Plätzen gleichzeitig durchführen zu können. Die nicht unerheblichen Kosten werden vorwiegend über Zuschüsse unterschiedlicher Art gedeckt werden, so dass dem Verein hier keine signifikanten Kosten entstehen werden. Das Management dieses Projekts obliegt der Abteilung Fußball. 

Ab dem kommenden Jahr werden wir auch erstmals eine Jugendordnung einführen. Diese wird allerdings keine wesentlichen Änderungen zur bisher praktizierten Jugendarbeit darstellen, sondern diese bereits wohl etablierte Arbeit für behördliche und ggf. Zuschusszwecke in Papierform fassen. In der Jugendordnung wird aber auch die Etablierung eines Jugendrats vorgesehen sein. Hier ist zu hoffen, dass sich die Jugend unseres Vereins aktiv einbringen wird, um ihren Anliegen direkt Gehör zu verschaffen.  

Die Jugendordnung wird ein „lebendes“ Papier sein, d.h. jedes Mitglied ist aufgefordert, qualifizierte Verbesserungsvorschläge einzubringen, um die JO in den nächsten Jahren so aktuell und hilfreich wie möglich zu machen.

 
 
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Anja Hege
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